Schultergelenk

Schultergelenk

Schmerzlinderung im Schultergelenk

Schmerzlinderung im Schultergelenk

Trig­ger­punk­te kön­nen ihre Schmerzen auch tief in Gelenke ein­strahlen — so auch ins Schul­terge­lenk. Die Schmerzstärke ist dabei oft sehr stark.

Da (Gelenk)schmerzen durch Trig­ger­punk­te auch gerne nachts auftreten, kann der Schlaf erhe­blich beein­trächtigt sein. Die Beweglichkeit wird schmerzhaft block­iert. Das Anheben des Armes über die Hor­i­zon­tale ist manch­mal nicht mehr möglich. In beson­ders aus­geprägten Fällen kommt es zu ein­er Schul­ter­steife.

Häu­fig find­et man aktivierte Trig­ger­punk­te im Unter- und Ober­gräten­muskel auf dem Schul­terblatt sowie im Delta­muskel außen auf der Schul­ter. Gelenkver­schleiß (Arthrose) schließt behan­del­bare Trig­ger­punk­te als Ursache nicht aus.

Training im Sportstudio wieder möglich

Patient  /  48 Jahre  /  Ident-Nr. 461

Vorgeschichte: regelmäßiges Train­ing im Sport­stu­dio / seit vier Monat­en Schmerzen in der linken Schul­ter mit Ausstrahlung in den seitlichen Ober­arm, Schmerzstärke 3–4 auf der Skala 0 (kein Schmerz) bis 10 (unerträglich­er Schmerz),

Patient: „Die Schmerzen sind zwar nicht sehr stark, aber sehr nervig und unan­genehm. Vor allem mor­gens.“ / bish­er Phys­io­ther­a­pie, keine Besserung 

Trig­ger­punkt-Befund: Trapez­muskel Region 2 (M. trapez­ius), Schul­terblatthe­ber (M. lev­a­tor scapu­lae), Ober­gräten­muskel (M. supraspina­tus), Unter­gräten­muskel (M. infra­spina­tus), Delta­muskel (M. del­toideus), klein­er Rund­muskel (M. teres minor), Aufrichte­muskel der Brust­wirbel­säule (M. erec­tor spinae BWS)

TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur:  10 Behand­lun­gen

Ver­lauf: bere­its nach weni­gen Behand­lun­gen begin­nende Besserung, nach der 8. Behand­lung Besserung 50%, auch nachts keine Schmerzen mehr, Train­ing wieder aufgenom­men

3 Wochen später: Train­ing jet­zt ohne Ein­schränkung möglich, Patient: „Kein Ver­gle­ich zu vorher.”

MRT-Befund: Arthrose und Sehnenanriss

Patient  /  46 Jahre  /  Ident-Nr. 356

Vorgeschichte: seit drei Jahren Schmerzen in der recht­en Schul­ter / vor einem Jahr mehrfach Kor­ti­son­in­jek­tio­nen / vor 6 Monat­en erste MRT-Unter­suchung, Befund: Arthrose / vor eini­gen Wochen zweite MRT-Unter­suchung, Befund: Anriss der Sehne des Unter­gräten­muskels / seit vier Monat­en Schmerzver­stärkung, Schlafen kaum noch möglich,

Patient: „Ich werde 20 mal wach in der Nacht.”,  seitlich­es Anheben des Armes im Schul­terge­lenk schmerzhaft block­iert / eine Oper­a­tion des Schul­terge­lenkes wurde emp­fohlen

Trig­ger­punkt-Befund: Trapez­muskel Region 6 (M. trapez­ius), Ober­gräten­muskel (M. supraspina­tus), Unter­gräten­muskel (M. infra­spina­tus), Delta­muskel (M. del­toideus), großer Brust­muskel (M. pec­toralis major), dreiköp­figer Arm­muskel (M. tri­ceps), ver­schiedene Muskeln der Nack­en-Schul­ter-Region

TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur:  18 Behand­lun­gen

Ver­lauf: nach 4 Behand­lun­gen begin­nende Besserung, Patient wird nur noch 10x wach / nach 10 Behand­lun­gen sta­bile Besserung­s­ten­denz, Patient schläft fast durch / nach 18 Behand­lun­gen schmerzfrei, Nachtschlaf ungestört

1 Jahr später: seit der Behand­lung sta­bile 95%ige Besserung

Seit Jahren heftigste Schulterschmerzen, Arbeitsunfähigkeit

Patient  /  54 Jahre  /  Ident-Nr. 281

Vorgeschichte: vor 5 Jahren Unfall mit Abriss der lan­gen Bizepssehne an der Schul­ter / sei­ther über­aus  starke Schmerzen im Schul­terge­lenk, Patient: „Die Schul­ter war fast unbe­weglich, wie ver­steift.” / erste Schul­ter-OP ca. 6 Monate später, keine Besserung, eher Ver­schlim­merung, viele Ärzte kon­sul­tiert / zweite Schul­ter-OP ein Jahr später, wieder keine Besserung der starken Schul­ter­schmerzen, Gelenkbe­weglichkeit jet­zt nahezu aufge­hoben / auch mit ver­schiede­nen Medika­menten im Rah­men ein­er Schmerzther­a­pie keine Lin­derung / aktuell Schmerzen täglich, bis Stufe 8 auf der Skala 0–10, vor allem in Ruhe, auch nachts, ten­den­ziell Ver­schlim­merung / seit dem Unfall arbeit­sun­fähig

Trig­ger­punkt-Befund: Trapez­muskel der Nack­en­re­gion (M. trapez­ius), Trapez­muskel Regio­nen 1 und 5 (M. trapez­ius), mit­tlerer Rip­pen­hal­ter­muskel (M. scalenus medius), Schul­terblatthe­ber (M. lev­a­tor scapu­lae), hin­ter­er ober­er Säge­muskel (M. ser­ra­tus pos­te­ri­or supe­ri­or), ver­schiedene Muskeln der Nack­en-Schul­ter-Region, Delta­muskel (M. del­toideus), Ober­gräten­muskel (M. supraspina­tus), Unter­gräten­muskel (M. infra­spina­tus), klein­er Rund­muskel (M. teres minor), großer Rund­muskel (M. teres major), großer Brust­muskel (M. pec­toralis major), Aufrichte­muskel der Brust­wirbel­säule (M. erec­tor spinae BWS), bre­itester Rück­en­muskel (M. latis­simus dor­si)

TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur:  26 Behand­lun­gen

Ver­lauf: nach 6 Behand­lun­gen leichte Besserung / nach 14 Behand­lun­gen deut­liche Besserung der Symp­to­matik, Patient: „Ich füh­le mich wohl. Ich kon­nte vor der Behand­lung kaum ein Hemd anziehen. Jet­zt ist die Beweglichkeit viel bess­er, ich kann den Arm wieder anheben. Auch die Schmerzen (seit 6 Jahren !!!) ver­schwinden langsam.” /

Patient nach 18 Behand­lun­gen: „„Abso­lut klasse, sehr viel bess­er, hätte ich vor eini­gen Monat­en nicht geglaubt.” / zum Ende der Behand­lung fast voll­ständig beschw­erde­frei, Schul­ter­be­weglichkeit uneingeschränkt schmerzfrei, Wiedere­in­stieg in den Beruf gelun­gen, auch Heben schw­er­er Las­ten möglich, Schmerzmedika­mente wer­den nicht mehr benötigt

3 Jahre später: Die Schul­ter ist seit der Behand­lung kom­plett schmerzfrei und frei beweglich.

Der Trig­ger­punkt, wie er heute definiert wird, ist gewiss die häu­fig­ste Man­i­fes­ta­tion des Schmerzes im Bewe­gungssys­tem, wenn nicht im Organ­is­mus über­haupt. Trotz­dem wird ihm bei weit­em nicht die Aufmerk­samkeit gewid­met, die sein­er Bedeu­tung entspricht.“

Prof. Karl Lewit M.D., Dr. Sc.,

Prag, aus dem Geleit­wort zu „Trig­ger­punkt-Ther­a­pie“ von Beat Dejung, Bern, 3. Auflage, 2009

Fragen zur Behandlungsmethode

Fragen zur Behandlungsmethode

Was bedeutet TriAS?

Die Abkürzung ste­ht für „Trig­ger­punkt-Akupunk­tur zur Schmerzbe­hand­lung“.

Die Behand­lung mit Trig­ger­punkt-Akupunk­tur ist seit Jahrzehn­ten bekan­nt und basiert auf natur­wis­senschaftlichen Grund­la­gen. Die TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur kom­biniert bewährte Tech­niken mit ein­er neuen Behand­lungsstrategie. Die Trig­ger­punkt-Auflö­sung zur Schmerzbe­hand­lung ist dadurch sehr effek­tiv und beson­ders scho­nend für Patien­ten.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Die Anzahl der Akupunk­turen ist abhängig von der indi­vidu­ellen Vorgeschichte (Anam­nese) des Patien­ten und von der indi­vidu­ellen Bere­itschaft der Muskeln, auf die Ther­a­pie anzus­prechen. Prinzip­iell sind umso mehr Behand­lun­gen erforder­lich, je länger die Schmerzen bere­its bestanden.

In manchen Fällen lassen sich Schmerzen durch einige wenige Behand­lun­gen auch noch nach jahre- oder jahrzehn­te­langer Erkrankungs­dauer voll­ständig und nach­haltig beseit­i­gen. In vie­len Fällen ist bei chro­nis­chen Erkrankun­gen aber eine länger­fristige beglei­t­ende Ther­a­pie erforder­lich.

Bei akuten Schmerzen reichen oft 4 — 6 Ter­mine zur Deak­tivierung ursäch­lich­er Trig­ger­punk­te. Bei chro­nis­chen Ver­läufen ist in der Regel eine (Start-)Serie von 10 – 12 Behand­lung­ster­mi­nen erforder­lich.

Die indi­vidu­elle Pla­nung erfol­gt in einem Anam­nese-Gespräch.

Wie schnell kann eine Besserung erwartet werden?

Die Antwort auf diese Frage ist abhängig von Art und Dauer der Erkrankung. Auch spielt es eine Rolle, welche Muskeln betrof­fen sind. Es gibt Muskeln, die rel­a­tiv schnell auf eine Behand­lung mit TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur ansprechen. Bei anderen Muskeln sind häu­figere Wieder­hol­un­gen erforder­lich.

Manch­mal ver­schwinden die Schmerzen schon nach weni­gen Trig­ger­punkt-Akupunk­turen, manch­mal erst gegen Ende der Behand­lungsserie, in Einzelfällen auch erst Wochen nach der let­zten Trig­ger­punkt-Behand­lung (Spätwirkung).

Wie hoch ist die Effektivität der Behandlung?

Eine Analyse von 736 behan­del­ten Patien­ten (2003 bis 2005) ergab eine gute bis sehr gute Besserung in ca. 80% der Fälle (Quelle: Dr. Kohls, Wiehl). Dieses Ergeb­nis ließ sich durch die Erhe­bun­gen von Behand­lungs­dat­en aus vier zufäl­lig aus­gewählten Quar­tal­en in den Fol­ge­jahren bestäti­gen.

Die Mehrzahl der Teil­nehmer des Kurs­es „Trig­ger 5 für Fort­geschrit­tene 2018 in Düs­sel­dorf“ berichtete von ähn­lich guten Ergeb­nis­sen in ihren Prax­en.

Wie hoch sind die Kosten der Behandlung?

TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­turen gehören zu den pri­vatärztlichen Leis­tun­gen. Die Behand­lungskosten ori­en­tieren sich an der amtlichen Gebührenord­nung für Ärzte (GOÄ). Die Höhe richtet sich nach Aufwand und Zeit­dauer sowie nach der Anzahl der Schmerzre­gio­nen und zu behan­del­nden Muskeln.

In der Regel wer­den pro Behand­lung­ster­min 26,81 € bis 46,92 € in Rech­nung gestellt — in Einzelfällen bei sehr kom­plex­en Prob­le­men auch 57,12 €. Die Kosten für das Anam­ne­sege­spräch mit Ther­a­piepla­nung zu Beginn ein­er Akupunk­turs­erie betra­gen 21,44 €.

Ein Erstat­tungsanspruch gegenüber der geset­zlichen Kranken­ver­sicherung beste­ht nicht.

Von den Pri­vatkassen wird die Ther­a­pie als Schmerz-Akupunk­tur nach den Sätzen der GOÄ in der Regel ganz oder teil­weise über­nom­men (Angabe ohne Gewähr). Bitte fra­gen Sie Ihre pri­vate Krankenkasse.

Kom­men weniger Behand­lun­gen zur Anwen­dung als geplant, so wer­den selb­stver­ständlich nur die durchge­führten Behand­lun­gen in Rech­nung gestellt.

Wie lange muss ich auf einen Behandlungstermin warten?

Bei chro­nis­chen Schmerzen ist die Wartezeit auf einen Ter­min sel­ten länger als ein bis zwei Wochen.

In drin­gen­den Fällen — z.B. bei akuten Schmerzen — bekom­men Sie in der Regel einen ersten Behand­lung­ster­min am sel­ben oder spätestens am näch­sten Arbeit­stag.

Dozent Dr. med. Wolfgang Kohls

www.akupunktur.info/akupunktur-plus 

In der schul­medi­zinis­chen Aus­bil­dung sind Trig­ger­punk­te (noch) ein Randthe­ma. Seit 2006 hat die Forschungs­gruppe Akupunk­tur Düs­sel­dorf ein Kurssys­tem „TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur“ im Pro­gramm. Eine Kursstaffel „Trig­ger 1 — 5“ wird jährlich in Düs­sel­dorf und Graf­ing bei München ange­boten.

Über Dr. Kohls

Dr. med. Wolfgang Kohls

Prax­is mit Tätigkeitss­chw­er­punkt
TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur
Biel­stein­er Str. 121
51674 Wiehl-Biel­stein

Tele­fon 022 62 / 25 88
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E-Mail info@trias-kohls.de

Buchautor Dr. Kohls

Rat­ge­ber, 1. Auflage, 2011 ver­grif­f­en

Fall­samm­lung, 1. Auflage, 2016 ver­füg­bar, ISBN: 978–3-9814388–1-9

Fall­samm­lung, 2. Auflage in Arbeit

Atlas für Ther­a­peuten, 1. Auflage in Arbeit

 

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Wichtiger Hin­weis: Die TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur ist eine neuar­tige Behand­lung, die auf der Basis medi­zinisch anerkan­nter Meth­o­d­en entwick­elt wurde. Eben­so wie andere medi­zinis­che Ther­a­piev­er­fahren wurde auch die TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur noch nicht nach den Regeln der Hochschul­medi­zin wis­senschaftlich unter­sucht. Ins­beson­dere gibt es bish­er keine kon­trol­lierten (ran­domisierten) Stu­di­en sowie über­greifende Auswer­tun­gen der Lit­er­atur (Meta­analy­sen). Ein Erfolg der TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur kann nicht in jedem Behand­lungs­fall gewährleis­tet wer­den. Jedoch existieren neben ein­er umfan­gre­ichen Lit­er­atur (www.dgtrias.de/Literatur) zahlre­iche beein­druck­ende Patien­ten­berichte und Fal­lvorstel­lun­gen zu Erkrankun­gen, die mit der TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur erfol­gre­ich behan­delt wur­den (www.dgtrias.de/Fälle). Bilder, Texte und Fälle dienen der all­ge­meinen Infor­ma­tion über die TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur. Sie erset­zen im Einzelfall wed­er eine per­sön­liche trig­ger­punkt-medi­zinis­che Beratung noch eine notwendi­ge schul­medi­zinis­che Diag­nos­tik und Ther­a­pie. Bitte fra­gen Sie Ihren Arzt oder Ther­a­peuten!