Rückenschmerzen

Rückenschmerzen

Schmerzlinderung bei Rückenschmerzen

Schmerzlinderung bei Rückenschmerzen

Rück­en­schmerzen durch Muskelverspan­nun­gen und Muskel-Trig­ger­punk­te sind ein häu­figes Phänomen. Sie kön­nen akut als „Hex­en­schuss“, aber auch in ein­er chro­nis­chen Ver­laufs­form über viele Jahre auftreten.

Man find­et Trig­ger­punk­te häu­fig im Rück­en­streck­er­muskel, aber auch in der Gesäß­musku­latur.

 

Arbeitsunfähig durch Rückenschmerzen

Patient  /  60 Jahre  /  Ident-Nr. 040

Vorgeschichte: seit Jahren schwere kör­per­liche Arbeit, dadurch mehrfach pro Jahr akute Rück­en­schmerzen, Arbeit­sun­fähigkeit jew­eils für einige Tage bis Wochen / seit 3 Tagen wieder akute Schmerzen im unteren Rück­en links, Krankmel­dung für 5 Tage aus­gestellt, TriAS emp­fohlen, Patient skep­tisch

Trig­ger­punkt-Befund: Aufrichte­muskel der Wirbel­säule (M.erector spinae)

Trig­ger­punkt-Akupunk­tur:  3 Behand­lun­gen

Ver­lauf: nach der 1. Behand­lung begin­nende, nach der 2. Behand­lung deut­liche Besserung der Symp­to­matik; Bück­en ist wieder ohne Schmerzen möglich.

Patient: „Hätte ich nicht geglaubt.”

Jahre später: In den Fol­ge­jahren waren Krankmel­dun­gen wegen Rück­en­schmerzen nicht mehr notwendig.

Rückenschmerzen, Episoden bis zu 6 Monaten

Pati­entin  /  49 Jahre  /  Ident-Nr. 342

Vorgeschichte: seit eini­gen Jahren immer wieder Schmerzen im unteren Rück­en links­seit­ig (Lum­bal­re­gion) und in der linken Flanke, vor 2 Jahren für die Dauer von 6 Monat­en / aktuell wieder täglich Schmerzen, oft heftig ein­schießend bei bes­timmten Bewe­gun­gen

Trig­ger­punkt-Befund: Aufrichte­muskel der Wirbel­säule (M.erector spinae), mit­tlerer Gesäß­muskel (M.glutaeus medius), größter Gesäß­muskel (M.glutaeus max­imus)

Trig­ger­punkt-Akupunk­tur:  12 Behand­lun­gen

Ver­lauf: nach der 4. Behand­lung schon gute Besserung, zwei Stun­den Hecke schnei­den war möglich / zwis­chen der 4. und 7. Behand­lung an vie­len Tagen schmerzfrei / auch die ein-schießen­den Schmerzen bei bes­timmten Bewe­gun­gen sind nicht mehr aufge­treten, Pati­entin: „Ich warte immer auf diesen Schmerz, aber er kommt nicht.” / bei der 12. Behand­lung Besserung 80%,

Pati­entin: „Ich bin begeis­tert.”

Bandscheibenvorfall, Kribbeln im Bein

Bandscheibenvorfall, Kribbeln im Bein

Pati­entin  /  52 Jahre  /  Ident-Nr. 335

Vorgeschichte: seit 4 Monat­en starke Schmerzen im unteren Rück­en (Lum­bal­re­gion) nach psy­chis­chem Stress, leicht­es Kribbeln im recht­en Bein, keine Läh­mung / Phys­io­ther­a­pie ohne Besserung / vor 2 Monat­en Ein­weisung ins Kranken­haus wegen heftiger Ver­schlim­merung, sei­ther Behand­lung mit ver­schiede­nen Medika­menten, bish­er keine Besserung / MRT-Befund: Band­scheiben­vor­wöl­bun­gen, eine Oper­a­tion wurde in Erwä­gung gezo­gen.

Trig­ger­punkt-Befund: Aufrichte­muskel der Brust- und Lenden­wirbel­säule (M.erector spinae), vielges­pal­tene Muskeln (Mm.multifidi), mit­tlerer Gesäß­muskel (M.glutaeus medius),

Trig­ger­punkt-Akupunk­tur:  15 Behand­lun­gen

Ver­lauf: Nach weni­gen Behand­lun­gen sind die Schmerzen im Bein geringer. Pati­entin: „Kann das denn sein?” / nach der 8. Behand­lung weit­er zunehmende Besserung / nach der 12. Behand­lung keine Rück­en- und Bein­schmerzen mehr, Pati­entin: „Es ist wie ein Wun­der.“

Bandscheibenvorfall, Arbeiten nicht mehr möglich

Bandscheibenvorfall, Arbeiten nicht mehr möglich

Patient  /  30 Jahre  /  Ident-Nr. 180

Vorgeschichte: vor 3 Jahren ein­schießen­der Schmerz im unteren Rück­en links beim Ziehen ein­er sehr großen Last im Beruf, umfan­gre­iche Diag­nos­tik und Ther­a­pie / seit der 2. Band­scheiben-Oper­a­tion deut­liche Ver­schlim­merung / Ein psy­chi­a­trisches Prob­lem wurde bei dem lebenslusti­gen und fröh­lichen Men­schen als Ursache der anhal­tenden Schmerzen ver­mutet. / Arbeit­en ist seit 3 Jahren nicht mehr möglich / MRT-Befund: Nar­bengewebe.

Trig­ger­punkt-Befund: sehr aktive Trig­ger­punk­te in vie­len Rück­en- und Gesäß­muskeln

Trig­ger­punkt-Akupunk­tur:  32 Behand­lun­gen

Ver­lauf: Besserung gut bis sehr gut / Sit­u­a­tion vor der Behand­lung nach Ein­schätzung des Patien­ten: Schul­note 6, jet­zt nach Abschluss der Behand­lung:  Schul­note 1–2 / Der Patient hat wieder beru­fliche Per­spek­tiv­en und war mit sein­er Frau Tanzen.

9 Monate später: sta­bile Besserung, Umschu­lung erfol­gre­ich, 2. Kind unter­wegs, Fam­i­lie glück­lich

Der Trig­ger­punkt, wie er heute definiert wird, ist gewiss die häu­fig­ste Man­i­fes­ta­tion des Schmerzes im Bewe­gungssys­tem, wenn nicht im Organ­is­mus über­haupt. Trotz­dem wird ihm bei weit­em nicht die Aufmerk­samkeit gewid­met, die sein­er Bedeu­tung entspricht.“

Prof. Karl Lewit M.D., Dr. Sc.,

Prag, aus dem Geleit­wort zu „Trig­ger­punkt-Ther­a­pie“ von Beat Dejung, Bern, 3. Auflage, 2009

Fragen zur Behandlungsmethode

Fragen zur Behandlungsmethode

Was bedeutet TriAS?

Die Abkürzung ste­ht für „Trig­ger­punkt-Akupunk­tur zur Schmerzbe­hand­lung“.

Die Behand­lung mit Trig­ger­punkt-Akupunk­tur ist seit Jahrzehn­ten bekan­nt und basiert auf natur­wis­senschaftlichen Grund­la­gen. Die TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur kom­biniert bewährte Tech­niken mit ein­er neuen Behand­lungsstrategie. Die Trig­ger­punkt-Auflö­sung zur Schmerzbe­hand­lung ist dadurch sehr effek­tiv und beson­ders scho­nend für Patien­ten.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Die Anzahl der Akupunk­turen ist abhängig von der indi­vidu­ellen Vorgeschichte (Anam­nese) des Patien­ten und von der indi­vidu­ellen Bere­itschaft der Muskeln, auf die Ther­a­pie anzus­prechen. Prinzip­iell sind umso mehr Behand­lun­gen erforder­lich, je länger die Schmerzen bere­its bestanden.

In manchen Fällen lassen sich Schmerzen durch einige wenige Behand­lun­gen auch noch nach jahre- oder jahrzehn­te­langer Erkrankungs­dauer voll­ständig und nach­haltig beseit­i­gen. In vie­len Fällen ist bei chro­nis­chen Erkrankun­gen aber eine länger­fristige beglei­t­ende Ther­a­pie erforder­lich.

Bei akuten Schmerzen reichen oft 4 — 6 Ter­mine zur Deak­tivierung ursäch­lich­er Trig­ger­punk­te. Bei chro­nis­chen Ver­läufen ist in der Regel eine (Start-)Serie von 10 – 12 Behand­lung­ster­mi­nen erforder­lich.

Die indi­vidu­elle Pla­nung erfol­gt in einem Anam­nese-Gespräch.

Wie schnell kann eine Besserung erwartet werden?

Die Antwort auf diese Frage ist abhängig von Art und Dauer der Erkrankung. Auch spielt es eine Rolle, welche Muskeln betrof­fen sind. Es gibt Muskeln, die rel­a­tiv schnell auf eine Behand­lung mit TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur ansprechen. Bei anderen Muskeln sind häu­figere Wieder­hol­un­gen erforder­lich.

Manch­mal ver­schwinden die Schmerzen schon nach weni­gen Trig­ger­punkt-Akupunk­turen, manch­mal erst gegen Ende der Behand­lungsserie, in Einzelfällen auch erst Wochen nach der let­zten Trig­ger­punkt-Behand­lung (Spätwirkung).

Wie hoch ist die Effektivität der Behandlung?

Eine Analyse von 736 behan­del­ten Patien­ten (2003 bis 2005) ergab eine gute bis sehr gute Besserung in ca. 80% der Fälle (Quelle: Dr. Kohls, Wiehl). Dieses Ergeb­nis ließ sich durch die Erhe­bun­gen von Behand­lungs­dat­en aus vier zufäl­lig aus­gewählten Quar­tal­en in den Fol­ge­jahren bestäti­gen.

Die Mehrzahl der Teil­nehmer des Kurs­es „Trig­ger 5 für Fort­geschrit­tene 2018 in Düs­sel­dorf“ berichtete von ähn­lich guten Ergeb­nis­sen in ihren Prax­en.

Wie hoch sind die Kosten der Behandlung?

TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­turen gehören zu den pri­vatärztlichen Leis­tun­gen. Die Behand­lungskosten ori­en­tieren sich an der amtlichen Gebührenord­nung für Ärzte (GOÄ). Die Höhe richtet sich nach Aufwand und Zeit­dauer sowie nach der Anzahl der Schmerzre­gio­nen und zu behan­del­nden Muskeln.

In der Regel wer­den pro Behand­lung­ster­min 26,81 € bis 46,92 € in Rech­nung gestellt — in Einzelfällen bei sehr kom­plex­en Prob­le­men auch 57,12 €. Die Kosten für das Anam­ne­sege­spräch mit Ther­a­piepla­nung zu Beginn ein­er Akupunk­turs­erie betra­gen 21,44 €.

Ein Erstat­tungsanspruch gegenüber der geset­zlichen Kranken­ver­sicherung beste­ht nicht.

Von den Pri­vatkassen wird die Ther­a­pie als Schmerz-Akupunk­tur nach den Sätzen der GOÄ in der Regel ganz oder teil­weise über­nom­men (Angabe ohne Gewähr). Bitte fra­gen Sie Ihre pri­vate Krankenkasse.

Kom­men weniger Behand­lun­gen zur Anwen­dung als geplant, so wer­den selb­stver­ständlich nur die durchge­führten Behand­lun­gen in Rech­nung gestellt.

Wie lange muss ich auf einen Behandlungstermin warten?

Bei chro­nis­chen Schmerzen ist die Wartezeit auf einen Ter­min sel­ten länger als ein bis zwei Wochen.

In drin­gen­den Fällen — z.B. bei akuten Schmerzen — bekom­men Sie in der Regel einen ersten Behand­lung­ster­min am sel­ben oder spätestens am näch­sten Arbeit­stag.

Dozent Dr. med. Wolfgang Kohls

www.akupunktur.info/akupunktur-plus 

In der schul­medi­zinis­chen Aus­bil­dung sind Trig­ger­punk­te (noch) ein Randthe­ma. Seit 2006 hat die Forschungs­gruppe Akupunk­tur Düs­sel­dorf ein Kurssys­tem „TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur“ im Pro­gramm. Eine Kursstaffel „Trig­ger 1 — 5“ wird jährlich in Düs­sel­dorf und Graf­ing bei München ange­boten.

Über Dr. Kohls

Dr. med. Wolfgang Kohls

Prax­is mit Tätigkeitss­chw­er­punkt
TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur
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Tele­fon 022 62 / 25 88
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E-Mail info@trias-kohls.de

Buchautor Dr. Kohls

Rat­ge­ber, 1. Auflage, 2011 ver­grif­f­en

Fall­samm­lung, 1. Auflage, 2016 ver­füg­bar, ISBN: 978–3-9814388–1-9

Fall­samm­lung, 2. Auflage in Arbeit

Atlas für Ther­a­peuten, 1. Auflage in Arbeit

 

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Wichtiger Hin­weis: Die TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur ist eine neuar­tige Behand­lung, die auf der Basis medi­zinisch anerkan­nter Meth­o­d­en entwick­elt wurde. Eben­so wie andere medi­zinis­che Ther­a­piev­er­fahren wurde auch die TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur noch nicht nach den Regeln der Hochschul­medi­zin wis­senschaftlich unter­sucht. Ins­beson­dere gibt es bish­er keine kon­trol­lierten (ran­domisierten) Stu­di­en sowie über­greifende Auswer­tun­gen der Lit­er­atur (Meta­analy­sen). Ein Erfolg der TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur kann nicht in jedem Behand­lungs­fall gewährleis­tet wer­den. Jedoch existieren neben ein­er umfan­gre­ichen Lit­er­atur (www.dgtrias.de/Literatur) zahlre­iche beein­druck­ende Patien­ten­berichte und Fal­lvorstel­lun­gen zu Erkrankun­gen, die mit der TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur erfol­gre­ich behan­delt wur­den (www.dgtrias.de/Fälle). Bilder, Texte und Fälle dienen der all­ge­meinen Infor­ma­tion über die TriAS-Trig­ger­punkt-Akupunk­tur. Sie erset­zen im Einzelfall wed­er eine per­sön­liche trig­ger­punkt-medi­zinis­che Beratung noch eine notwendi­ge schul­medi­zinis­che Diag­nos­tik und Ther­a­pie. Bitte fra­gen Sie Ihren Arzt oder Ther­a­peuten!